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Projektwoche "Schule als Staat"
  1. Wie kann ich mir die Woche vorstellen? Was passiert in dieser Woche?
    Schule als Staat ist ein großes Rollenspiel an dem alle Schülerinnen, Schüler und Lehrer des MSGs beteiligt sind. Während des Rollenspiels gibt es keinen Klassenverband, keine Schulstunden, keinen Gong und keine klassische Rollenverteilung. Das Rollenspiel simuliert viele wesentlichen Elemente eines modernen Staates und die SuS erleben leibhaftig, wie es ist, in einem Staat zu arbeiten, zu leben und zu konsumieren.

    Die United States of Mönchsee sind hierbei eine parlamentarische Demokratie. Die SuS arbeiten in dieser Woche und erhalten als Gegenleistung Lohn/Besoldung, sie zahlen Steuern und erwirtschaften in Unternehmen Gewinne. Ebenso können und sollen sie ihren erarbeiteten Lohn wieder ausgeben und konsumieren. Es gibt über 80 Unternehmen aus den Bereichen Gastronomie, Freizeit- und Unterhaltung, Dienstleitungen und Kultur. Wir simulieren einen „Ministaat“ im MSG.
  1. Wann muss mein Kind in der Schule sein?
    Die Anwesenheiten beginnen jeden Morgen um 8:30 Uhr. Für Härtefälle gibt es eine Notbetreuung ab 7:45. Bitte melden Sie ihren Bedarf informell an die Klassenleitung, welche diesen an die Taskforce weiterleitet.
  1. Wie ist der Aufbau und Abbau organisiert?
    Am 15.06.2026 um 8:30 Uhr beginnt das Rollenspiel. Der Aufbau hierzu findet am Freitag (12.06.2026) ab 11:15 Uhr statt. Alle Unternehmen und politischen Akteure bereiten sich ab hier auf den Start am Montag vor. Damit am Montag, dem 22.06.2026, um 7:45 Uhr wieder regulärer Unterricht stattfinden kann, beginnt der Abbau am Freitag in der Projektwoche (19.06.) ab 11:00 Uhr.
  1. Was ist von daheim mitzubringen und was darf nicht mitgebracht werden?
    Es darf alles von daheim mitgebracht werden, was für den Betrieb des eigenen Unternehmens notwendig ist. Es dürfen selbstverständlich Zutaten und Material (z.B. Mehl, Zucker, Teig, Kuchen, Dessert, Früchte, etc.) mitgebracht werden. Außerdem dürfen und sollten notwendige Geräte von daheim in den Staat eingeführt werden (z.B. Waffeleisen, Air Fryer, Deko, Musikbox, etc.).

    Es dürfen beispielsweise kein Pausenbrot oder Getränke von daheim mitgebracht werden. Wasser ist über den Wasserspender jederzeit kostenlos verfügbar. Pausenbrot oder Mittagessen können nur bei den Unternehmen durch das erwirtschaftete Geld erworben werden. Bitte melden Sie sich bei gesundheitlichen Härtefällen über die Klassenleitung bei der Taskforce.
  1. Wie wird sichergestellt, dass alle SuS eine Aufgabe haben? Was passiert mit SuS die keinen „Job“ haben?
    Ziel der Taskforce ist es, jedem SuS zu Beginn des Projektes eine Rolle zugewiesen zu haben. Hierzu sind wir auch auf die aktive Mitarbeit der SuS angewiesen. Alle Gründungs- und Bewerbungsfristen sind zu Beginn der Osterferien abgelaufen. SuS ohne „Job“ werden nun nach dem Zufallsprinzip zu Rollen zugewiesen.
  1. Welche Informationen gibt es zu Randwerten wie Steuern, Abgaben und Löhne?
    Die folgenden Werte wurden vom Parlament beschlossen:
  • Arbeitslosengeld: 0,75 Mönche bzw. 75 Mönchis pro Tag
  • Mindestlohn: 1 Mönch je Arbeitsstunde
  • Mehrwertsteuer: effektiv 20 %.
  • Einkommenssteuer: 25% auf Lohn bzw. Gewinn.
  • Taskforce-Empfehlung: 1-2 Mönche als Stundenlohn oder Tagesgewinn gleichmäßig unter allen Mitarbeitern aufteilen.
  • Warenbezahlung: 15% des Warenwertes müssen bezahlt werden.

Das Wirtschaftssystem orientiert sich an einer sozialen Marktwirtschaft. Der Staat in Form des Parlamentes bzw. die Taskforce geben lediglich Empfehlungen ab.
Löhne und Arbeitszeiten, Schichteinteilungen und die Organisation des eigenen betrieblichen Ablaufes müssen von den SuS und den Unternehmen eigenständig erdacht und erarbeitet werden. Hierzu wurde für jüngere Klassen ein Patensystem installiert. Beamte werden über ein Besoldungssystem entlohnt. Die Arbeitszeiten und Schichten von Beamten erstellt das Führungsteam des jeweiligen Amtes in Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium.

  1. Wie sehen die Arbeitszeiten aus?
    Das Wirtschaftssystem orientiert sich an einer sozialen Marktwirtschaft. Der Staat in Form des Parlamentes bzw. die Taskforce geben lediglich Empfehlungen ab. Löhne und Arbeitszeiten, Schichteinteilungen und die Organisation des eigenen betrieblichen Ablaufes müssen von den SuS und den Unternehmen eigenständig erdacht und erarbeitet werden. Hierzu wurde für jüngere Klassen ein Patensystem installiert. Beamte werden über ein Besoldungssystem entlohnt. Die Arbeitszeiten und Schichten von Beamten erstellt das Führungsteam des jeweiligen Amtes in Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium. Bei der Projektplanung wurde eine „Wochenarbeitszeit“ von 17 Stunden pro SuS geplant. Zudem ist ein System aus 2-3 Schichten zu empfehlen, damit genug Zeit für Freizeit und Konsum bleibt.
  1. Wie funktioniert der Geldumtausch von Euro in Mönche?
    Das Wichtigste zu Beginn: Die Staatswährung ist der Mönch. Dieser kann zu keinem Zeitpunkt in reale Euros umgetauscht werden, sodass ein Rücktausch ausgeschlossen ist. Es gibt jedoch drei Möglichkeiten, Mönche zu erhalten und diese innerhalb des Staates auszugeben. (1) Neben dem Startgeldtausch von 15€ in 15 Mönche wird natürlich (2) der eigene Lohn in Mönchen ausgezahlt. Zudem gibt es für Schülerinnen und Schüler (3) ab Mittwoch unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Euros in Mönche bei der Wechselstube zu tauschen.
  1. Wie und wann kann ich Euros in Mönche wechseln?
    Für den Umtausch von Euros in Mönche ist die Wechselstube zuständig. Es wird zwischen zwei Personengruppen unterschieden:
    Externe Besucher/ Personen über 20 Jahre und Öffentlichkeit:
    Diese Personengruppe kann jederzeit Geld umtauschen. Ein Umtausch ist hierbei in 5€-Schritten möglich.
    2. Schülerinnen und Schüler sowie Personen unter 20 Jahren:
    Neben dem Startgeld von 15 Mönchen kann erst ab Mittwoch (17.06.2026) um 13:00 Uhr Geld getauscht werden. Ein Umtausch ist hierbei in 5€-Schritten möglich. Zudem muss eine Jobbestätigung vorliegen.
    Schutzklausel: Es können maximal 50€ pro Bürger gewechselt werden.
  1. Wie wird die Startfinanzierung der Unternehmen sichergestellt und welche Anforderungen gibt es, um die Finanzen zu genehmigen?
    Der Waren- und Materialeinsatz der Unternehmen kann auf unterschiedliche Arten besorgt werden.

(1) Zum einen besorgen die SuS ihr Material selbstständig und in Eigenfinanzierung/Sponsoring der Eltern/externer Unternehmen. Hierbei wird neben dem Privatkauf die Suche nach Sponsoren empfohlen. Es ist wünschenswert, direkt bei Herstellern nach einer Spende für benötigte Materialien/Waren zu fragen (Sachspende), bspw. Süßigkeitenhersteller für einen Kiosk oder als Snackangebot für ein Kino.
(2) Zum anderen können Waren vom Staat finanziert werden. Bestellungen und Abholungen laufen hierbei auf Antrag über das Zentrale Warenlager.

Die Prüfung der Finanzierbarkeit erfolgt in Absprache mit dem Finanzamt und dem Wirtschaftsrat. Wir achten hierbei auf Plausibilität der benötigten Waren, Plausibilität der Menge und handeln nach dem Prinzip der Gleichberechtigung. Selbstverständlich reicht das im Vorhinein eingesammelte Geld (Startgeld + externe Geldgeber + schulinterne Umfinanzierung) nicht zur Erfüllung aller Unternehmenswünsche. Außerdem gibt es speziell im Bereich der Gastronomie Unternehmen, welche einen höheren Finanzierungsbedarf haben als andere. Ziel ist hierbei beispielsweise ein Angebot an nahrhaften und preiswerten Möglichkeiten zum Mittagessen. Ebenso gilt es das Bestellformular korrekt auszufüllen.

  1. Wie funktioniert das digitale Bezahlsystem?
    Aktuell arbeiten einige unsere SuS mit der Schwarz-IT an einem digitalen, sicheren und unkomplizierten Bezahlsystem. Nähere Informationen folgen.
  1. Wie werden Hygienevorschriften oder Kühlketten eingehalten?
    Hierbei unterscheiden wir zwischen einer notwendigen Kühlkette und einer Kühlung wie beispielsweise für „kühle Getränke“. Letztere liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Unternehmens und kann durch Kühltaschen oder eigene Kühlschränke erfolgen.

    Die Einhaltung der Kühlkette wird auf 3 Wegen kontrolliert und beobachtet:
    Zum einen gibt es (nach Absprache mit dem Gesundheitsamt) zentrale Gesundheitsschulungen für die entsprechenden Unternehmen und deren Mitarbeitende, sodass die SuS entsprechend unterrichtet sind und von unserem eigenen Gesundheitsamt ein Hygienesiegel erhalten.
    Zum anderen wird das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt die Einhaltung der Hygieneregeln im Sinne eines Wirtschaftskontrolldienstes kontrollieren.

    Außerdem werden wir im zentralen Warenlager ausreichend Kühlmöglichkeiten haben. Von hier aus wird die Kühlkette bis zu den Unternehmen überwacht und kontrolliert. Ebenso kontrollieren das Warenlager und die verantwortlichen Lehrkräfte die Kühlkette vom Supermarkt zum Warenlager, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird.
  1. Wie können die SuS sich als Bürger ausweisen?
    Das Bürgerbüro wird Ausweise für alle SuS erstellen, welche als Ausweisdokument in der Projektwoche dienen.
  1. Ich möchte das Projekt besuchen, was muss ich beachten?
    Wir freuen uns auf jede Besucherin und jeden Besucher! Empfehlen können wir Mittwoch- und Donnertagnachmittag, da hier verlängere Öffnungszeiten sind und mehr Kulturveranstaltungen stattfinden.

    Für jeden externen Besuch gilt die Visumspflicht. Die Bearbeitung des Visumsantrags kostet eine Gebühr von einem Euro. Der Antrag wird vom Zoll in Kooperation mit der Zentralbank bearbeitet. Zudem gilt die Wechselkursbedingung für externe Besucher und die Öffentlichkeit:

    Es kann jederzeit Geld umgetauscht werden. Ein Umtausch ist hierbei in 5€-Schritten möglich.
  1. Wie wird die Energie- bzw. Stromversorgung sichergestellt?
    Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Die Unternehmen in den Klassenzimmern sind am Hausnetz angeschlossen. Strom oder Miete müssen die Unternehmen nicht zahlen. Idealerweise gibt es im Außenbereich Stromkästen, wie sie für den Pferdemarkt aufgestellt wurden. Als Alternativlösung werden Stromkabel aus den Klassenzimmern gelegt bzw. an die sehr gut abgesicherten Fachräume der Naturwissenschaften angeschlossen. Bereits jetzt besteht eine Kooperation mit der Firma Energeno, die uns für die Projektwoche Solarmodule installiert, sodass wir nachhaltig eigenen Strom produzieren und nutzen.
  1. Wie wird der Müll entsorgt und Geschirr gespült?
    Der Müll wird von den Unternehmen gesammelt, getrennt und von der eigenen Müllentsorgung entsorgt. Hierbei wird er zentral gesammelt und von der örtlichen Müllentsorgung abgeholt. Es wurde bereits eine erhöhte Müllmenge angemeldet.

    Aufgrund von Einwegbechern, Servietten und Einwegschüsseln ist das Müllaufkommen ebenso erhöht. Hierfür sind wir in Kooperation mit PreZero, um einen effizienten und optimalen Wertstoffkreislauf zu erreichen. Eine Geschirrspülung ist nicht notwendig.